{"id":498,"date":"2021-09-30T11:00:02","date_gmt":"2021-09-30T09:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/brunopolis.eu\/de\/?p=498"},"modified":"2021-09-30T12:15:45","modified_gmt":"2021-09-30T10:15:45","slug":"die-verschoenerung-der-stadt-als-buergerliches-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brunopolis.eu\/de\/2021\/09\/30\/die-verschoenerung-der-stadt-als-buergerliches-projekt\/","title":{"rendered":"Die &#8222;Versch\u00f6nerung&#8220; der Stadt als b\u00fcrgerliches Projekt"},"content":{"rendered":"\n<p>von Andreas Oberhofer<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenschluss von B\u00fcrgern zu Versch\u00f6nerungsvereinen, wie auch die Gr\u00fcndung vieler anderer Vereine, erlebte in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts eine Hochbl\u00fcte. Vereinsgr\u00fcndungen waren dabei vor allem ein st\u00e4dtisches Ph\u00e4nomen, das von der wachsenden Bedeutung und dem Erstarken der B\u00fcrgerschaft ebenso zeugt wie von neu aufkommenden Freizeitbed\u00fcrfnissen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-501\" width=\"419\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck.jpg 932w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck-300x200.jpg 300w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck-768x513.jpg 768w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-8-Mehrbildansicht-Bruneck-930x620.jpg 930w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/a><figcaption>Mehrbild-Ansicht von Bruneck, H. Metz Kunst-Verlags Anstalt T\u00fcbingen, um 1900. Stadtarchiv Bruneck, Sammlung Weissteiner.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Brunecker Stadtversch\u00f6nerungsverein w\u00e4hlte im Jahr 1870 erstmals Obmann und Ausschuss. Die Anerkennung durch die Statthalterei Innsbruck zog sich einige Jahre hin. Erst 1874 wurde das offizielle Gr\u00fcndungsdokument ausgestellt. 1870 wurde auch in Hall in Tirol ein Versch\u00f6nerungsverein ins Leben gerufen. Offenbar war man hier \u00fcber die Brunecker Gr\u00fcndung informiert und ahmte sie nach.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"0000000052d34206000000006d9d462b_498\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">www.hall-wattens.at\/de\/150-jahre-tourismusgeschichte-in-hall-in-tirol-und-der-region.html (eingesehen am 13.10.2020)<\/span> Relativ fr\u00fch entstanden auch die Versch\u00f6nerungsvereine von Bregenz (1871), Imst (1873) und Kufstein (1874). 1881 folgte die Landeshauptstadt Innsbruck. Die Reise- und Fremdenzeitung f\u00fcr Tirol und Vorarlberg konnte 1902 vermelden, dass es in Deutschtirol und Vorarlberg nicht weniger als hundert Versch\u00f6nerungsvereine gebe.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"0000000052d34206000000006d9d462b_498\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\">Hundert Versch\u00f6nerungsvereine in Deutsch-Tirol und Vorarlberg, in: Reise- und Fremdenzeitung f\u00fcr Tirol und Vorarlberg, 4. Jg. (1902), Nr. 3, S. 9<\/span> Auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland gilt der Osnabr\u00fccker Versch\u00f6nerungsverein (1835) als erste Gr\u00fcndung. Im italienischsprachigen Raum setzte die Entwicklung von Pro-Loco-Vereinen etwas zeitverz\u00f6gert ein, die erste entsprechende Gruppierung konstituierte sich 1881 in Pieve Tesino im Valsugana, das damals noch zur Habsburgermonarchie geh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<p>Versch\u00f6nerungsvereine setzten sich in erster Linie f\u00fcr die wortw\u00f6rtliche \u201eVersch\u00f6nerung\u201c von St\u00e4dten \u2013 und sp\u00e4ter auch D\u00f6rfern \u2013 ein. Vertreter des B\u00fcrgertums taten sich zusammen, um in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung freiraumplanerisch t\u00e4tig zu werden, was zu einer bemerkenswerten Vermischung \u00f6ffentlicher und privater Interessen f\u00fchrte. Man gestaltete Parks, W\u00e4lder und andere Gr\u00fcnfl\u00e4chen, legte Wanderwege an, errichtete Quellfassungen und Brunnen sowie Ruhe- und Aussichtspunkte, stellte B\u00e4nke und Pavillons auf, pflanzte B\u00e4ume und Str\u00e4ucher und schuf bisweilen auch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr sportliche Bet\u00e4tigung im Freien. In Bruneck errichtete der Versch\u00f6nerungsverein etwa einen \u201eLawn-Tennisplatz\u201c (zum Spielen auf Rasen) und war mit diesem Angebot am Puls der Zeit. Auch der Bau der sogenannten Kaiserwarte, eines h\u00f6lzernen Aussichtsturms am K\u00fchbergl, verdankte sich dem Engagement des st\u00e4dtischen Versch\u00f6nerungsvereins und dessen r\u00fchrigen Obmanns Johann Georg Mahl.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-zoooom\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-13-Aufruf-Sommergaeste.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-13-Aufruf-Sommergaeste.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-503\" width=\"382\" height=\"574\"\/><\/a><figcaption>Aufruf an die Sommerg\u00e4ste, f\u00fcr den Stadtversch\u00f6nerungsverein zu spenden. Einblattdruck, um 1895. Druckerei Mahl, Bruneck. Privatbesitz Philipp Egger, Bruneck.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Geldmittel f\u00fcr die Arbeit der Vereine wurden zum geringeren Teil aus den Mitgliedsbeitr\u00e4gen bestritten. Gr\u00f6\u00dfere Summen steuerten die Gemeindeverwaltungen (die sich nicht selten auch personell mit den Aussch\u00fcssen der Vereine \u00fcberschnitten) und privat Spendende bei. Ein Aufruf des Brunecker Versch\u00f6nerungsvereins aus den 1890er Jahren bringt zum Ausdruck, dass auch die \u201eP.T. [K\u00fcrzel f\u00fcr pleno titulo; H\u00f6flichkeitsfloskel] Sommerg\u00e4ste\u201c, als Nutznie\u00dfer der Anlagen, um finanzielle Zuwendungen gebeten wurden. Die T\u00e4tigkeiten des Vereins zielten durchaus auch auf einen beginnenden Tourismus ab, der durch den Anschluss des Pustertals an das europ\u00e4ische Eisenbahnnetz einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt hatte. Auch das belegt dieses Blatt. \u00dcberhaupt wirft der Text ein Schlaglicht auf die Programmatik des Versch\u00f6nerungsvereins: \u201eAllj\u00e4hrlich [&#8230;] bedarf es neuer Anstrengung und Opfer, um die angelegten Wege, die errichteten Pavillons, Tische und B\u00e4nke vor der Zerst\u00f6rungswuth der Elemente, b\u00f6sen Jahreszeiten, Thiere und Buben zu sch\u00fctzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Brunecker Verein ging es in erster Linie um eine Versch\u00f6nerung des Gr\u00fcng\u00fcrtels um die Stadt. Er lie\u00df den Wald aufforsten, Wege anlegen, Trockenmauern, Quellfassungen und B\u00e4nke errichten, bewarb Gasth\u00e4user als Ziele f\u00fcr den Sonntagsausflug und f\u00f6rderte damit indirekt deren Aufr\u00fcstung f\u00fcr eine b\u00fcrgerliche Klientel. Die Druckerei von Johann Georg Mahl und sp\u00e4ter dessen Sohn Hermann bot die ideale M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Herstellung von Werbeerzeugnissen wie Karten und Brosch\u00fcren, wodurch die Attraktionen rasch bekannt gemacht werden konnten. Die Druckerei Mahl produzierte seit 1874 sogar Wanderf\u00fchrer, die Einheimischen und G\u00e4sten f\u00fcr die Erschlie\u00dfung einer neu entstehenden Freizeitlandschaft handliche Hilfestellung boten.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend seinem wirtschaftlichen Erfolg sah sich das selbstbewusste B\u00fcrgertum dem Wohl seiner Stadt und deren Einwohnerinnen und Einwohner verpflichtet, was sich im programmatischen Motto ausdr\u00fcckt, das Johann Georg Mahl in seinen Vereins-Notizen festhielt: \u201eZur Ehre, zum Wohle und zur Annehmlichkeit der Bewohner Brunecks.\u201c<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"0000000052d34206000000006d9d462b_498\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000052d34206000000006d9d462b_498-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Mahl, Johann Georg: Vereins-Notizen 1870-1878 (Manuskript), Archiv Mahl &#8211; dipdruck, S. [38]<\/span> Man bem\u00fchte sich, die Stadt und ihre Umgebung am eigenen Wohlstand teilhaben zu lassen. Zugleich schuf man f\u00fcr sich, seine Familie, Bekannten und Freunde standesgem\u00e4\u00dfe M\u00f6glichkeiten der Freizeitgestaltung. Die Tendenz der scheinbar selbstlosen B\u00fcrger und Unternehmer, sich in der \u201eversch\u00f6nerten\u201c Natur durch Gedenktafeln, Statuen und B\u00fcsten zu verewigen und somit f\u00fcr die eigene Memoria zu sorgen, spielte im kleinen Bruneck keine Rolle. Dieses Fehlen von Denkm\u00e4lern ist wohl damit zu erkl\u00e4ren, dass man sich kannte und wusste, wem die Stadtversch\u00f6nerung zu verdanken war. Zudem engagierte sich mehr oder weniger das gesamte B\u00fcrgertum in Vereinen, sodass die Verantwortung f\u00fcr das kulturelle Leben der Stadt gleichm\u00e4\u00dfig auf viele Schultern verteilt war. Dennoch ragte einer heraus: 1900 stiftete der Versch\u00f6nerungsverein f\u00fcr Johann Georg Mahl als Gr\u00fcnder und langj\u00e4hrigen Obmann eine Gedenktafel samt Zierbrunnen, die am zentralen Ort aller Versch\u00f6nerungsbem\u00fchungen, am Aufgang zu den Parkanlagen des K\u00fchbergls, angebracht wurde.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz-1024x775.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-502\" width=\"407\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz-300x227.jpg 300w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz-768x581.jpg 768w, https:\/\/brunopolis.eu\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/hp-Abb-10-Lawn-Tennisplatz.jpg 1164w\" sizes=\"auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><\/a><figcaption>Der \u201eLawn-Tennisplatz\u201c des Stadtversch\u00f6nerungsvereins in Bruneck. Fotografie von Hermann Mahl, um 1905. Archiv Mahl \u2013 dipdruck.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Mit dem Ersten Weltkrieg fanden die meisten Vereinst\u00e4tigkeiten ein j\u00e4hes Ende. Gerade das s\u00fcdliche Tirol war durch die 1915 errichtete Dolomitenfront von den unmittelbaren Kriegs-ereignissen schwer betroffen. Am Brunecker K\u00fchbergl wurde ein Soldatenfriedhof angelegt, der sich rasch mit Gr\u00e4bern f\u00fcllte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vor 150 Jahren gegr\u00fcndete Stadtversch\u00f6nerungsverein Bruneck war der fr\u00fcheste Zusammenschluss von B\u00fcrgern zum Zweck der Stadtversch\u00f6nerung in Tirol. Von seinen Bem\u00fchungen, in der Stadt und ihrer unmittelbaren Umgebung Spazier- und Wanderm\u00f6glichkeiten zu schaffen, profitieren wir noch heute, wenn auch die meisten Spuren seiner T\u00e4tigkeit verwischt sind. Der Verlauf vieler Wege ist noch erkennbar. Quellfassungen, Sitzb\u00e4nke, Z\u00e4une und andere M\u00f6blierungen sind aber ebenso verschwunden wie die Wirtsh\u00e4user und Bierg\u00e4rten, die am Ende von Spazierg\u00e4ngen und Wanderungen zu Jause und Geselligkeit einluden. Allein zwei Pavillons am K\u00fchbergl, einige Trockenmauern und der \u201eMahl-Brunnen\u201c k\u00fcnden vom erholungssuchenden und spazierenden B\u00fcrgertum, das sich an \u201eWaldesschatten, Waldesduft und Waldesgr\u00fcn\u201c sowie der \u201eBergnatur\u201c im Allgemeinen erfreute, wie es in der oben erw\u00e4hnten Aufforderung an die Sommerg\u00e4ste blumig hei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>* Dieser Text ist im Katalog \u201e<a href=\"https:\/\/brunopolis.eu\/de\/2020\/11\/25\/1870-aufbruch-ins-gruen\/\">1870: Aufbruch ins Gr\u00fcn \/ Evasione nel Verde<\/a>\u201c enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Beitragsbild: Erste Seite der gedruckten Statuten des Stadtversch\u00f6nerungsvereins (Ausschnitt). Tiroler Landesarchiv, Statthalterei Tirol und Vorarlberg, Nr. 2578\/1874: Versch\u00f6nerungsverein Bruneck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Andreas Oberhofer Der Zusammenschluss von B\u00fcrgern zu Versch\u00f6nerungsvereinen, wie auch die Gr\u00fcndung vieler anderer Vereine, erlebte in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts eine Hochbl\u00fcte. Vereinsgr\u00fcndungen waren dabei vor allem ein st\u00e4dtisches Ph\u00e4nomen, das von der wachsenden Bedeutung und dem Erstarken der B\u00fcrgerschaft ebenso zeugt wie von neu aufkommenden Freizeitbed\u00fcrfnissen. 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